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Guardiola staunt über Brighton: den Premier-League-Klub, der den Fußball verändert

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Guardiola staunt über Brighton
Der Premier-League-Klub, der den Fußball verändert

Von Sebastian Schneider

Einer der derzeit spannendsten Premier-League-Klubs kommt aus dem Süden Englands. Bei Brighton & Hove Albion schwärmt nicht nur der legendäre Trainer Josep Guardiola, sondern es steht auch ein historischer Abend auf unbekannter Bühne bevor.

Der allererste Europapokal: Noch bevor Brighton & Hove Albion am Abend sein historisches Spiel gegen AEK Athen in der Europa League bestreitet (21 Uhr auf RTL+), der Verein sorgte nach dem vergangenen Wochenende zumindest auf X, ehemals Twitter, für Aufsehen. Dort kursierte ein 1:45 Minuten langes Video, das während Brightons 3:1-Sieg in der Premier League gegen Manchester United aufgenommen wurde. Es zeigte das 2:0, das der frischgebackene deutsche Nationalspieler Pascal Groß kurz nach der Halbzeitpause erzielte.

Das Video veranschaulicht eindrucksvoll einen der Gründe, warum Brighton nicht nur das älteste Kino Großbritanniens, sondern auch die aufregendste Attraktion der Premier League beherbergt. Denn das ist der Fußball der Europa-League-Teilnehmer: schnelle, kurze Pässe, die die gegnerische Mannschaft in ihren Bewegungen zermürben. In den 1:45 Minuten sind nicht nur 30 Pässe zu sehen, sondern auch ein verzweifelter United-Kapitän Bruno Fernandes (bei 0:58 Minuten).

Eine Person, die diese Sequenz wahrscheinlich bereits analysiert hat, ist Josep Guardiola. Er schwärmte bereits vor Monaten von dem Verantwortlichen für diesen Passautomaten. „Achten Sie darauf, was ich jetzt sage, ich bin überzeugt, dass es wahr ist“, sagte der Trainer von Meister Manchester City im Mai: „Roberto de Zerbi ist einer der einflussreichsten Trainer der letzten 20 Jahre. Es gibt keine Mannschaft.“ so spielt sich das. Es ist einzigartig.“ Die Ballbesitzwerte ähneln denen von Man City, auch Guardiola schwärmte von der Anzahl der herausgespielten Chancen. Wenn du nicht die höchste Leistung erbringst, „wird er mit dir machen, was er will.“ Und „jeder macht mit.“ Der Torwart ist wie ein defensiver Mittelfeldspieler.“ Brighton ist „meisterhaft“ darin, den Ball im richtigen Moment und im richtigen Tempo an den freien Mitspieler weiterzugeben und sich entsprechend zu bewegen. Es geht also um den Ballbesitz.

Elegant und erfolgreich

Tatsächlich ist Fußball nicht nur etwas für Fans, die Guardiola-Fußball mögen. Er ist auch erfolgreich. Mit zwölf Punkten aus fünf Spielen liegt Brighton derzeit auf dem fünften Tabellenplatz. Hinzu kommen die meisten erzielten Tore der Liga. Der Verein, der vor zwölf Jahren in der dritten Liga spielte, stellte in den vergangenen Jahren immer wieder persönliche Rekorde auf. Den Grundstein dafür legte Trainer Graham Potter, der den Verein in der Saison 2020/21 zunächst vor dem Abstieg rettete und ihn dann ins Mittelfeld der Tabelle führte. Während Potter als Cheftrainer bei Chelsea verzweifelte, ging es für Brighton unter seinem Nachfolger de Zerbi weiter aufwärts.

Dabei ist vor allem eines bemerkenswert. Sie sind Geisterfahrer auf dem englischen Transfermarkt. Mittelständische Premier-League-Klubs investieren bereits Summen, die den Tabellenführer der Bundesliga schwindlig machen. Brighton macht nicht mit – im Gegenteil. Die südenglische Mannschaft muss einen hochklassigen Abgang nach dem anderen verkraften. In diesem Sommer verlor das Team nicht nur Mittelfeldspieler Moises Caicedo für 116 Millionen Euro an Chelsea, sondern auch Weltmeister Alexis Mac Allister (42 Millionen Euro) an Liverpool.

Für keinen anderen Verein wäre das so einfach zu kompensieren. Im vergangenen Jahr verlor Brighton mit Ben White, Yves Bissouma, Marc Cucurella und Leandro Trossard zahlreiche hochkarätige Spieler an die Spitze der Liga. Und bleibt trotzdem erfolgreich. Der britische “Wächter” fasste die Kuriosität zusammen: Je mehr Spieler Brighton verliert, desto besser wird es. Der Verein ist wie eine Hydra, die für jeden Abgang einen würdigen Nachfolger präsentiert. Statt Caicedo und Mac Allister ist es nun der 22-jährige Billy Gilmour, der im Mittelfeld die Fäden in der Hand hält.

Darüber hinaus verpflichten sie vor allem Spieler, die zur Spielidee passen. Beispielsweise ist der ablösefrei aus Dortmund gekommene Mo Dahoud mit seiner Ballsicherheit perfekt für das kräftezehrende Spiel geeignet. Auch sonst ist die Kaderstruktur spannend. Einerseits gibt es dort zahlreiche talentierte Nachwuchsspieler. Barça-Supertalent Ansu Fati Dort unternimmt er auf Leihbasis einen neuen Versuch, seine Karriere abseits des Rampenlichts wieder in Schwung zu bringen. Auch der junge Evan Ferguson sowie die Neuzugänge João Pedro und Julio Enciso zählen zu den wertvollsten Spielern ihrer Altersklasse. Im Gegensatz dazu versammeln sich in Brighton auch alternde Premier-League-Größen: Danny Welbeck, Adam Lallana und der mittlerweile 37-jährige James Milner.

Die Sache mit dem Pokerstar

Brightons Erfolg ist das Ergebnis unkonventioneller Scouting-Arbeit. Verantwortlich dafür ist Inhaber Tony Bloom. Der studierte Mathematiker ist nicht nur Clubbesitzer, sondern auch Pokerstar – und kennt sich daher bestens mit Wahrscheinlichkeiten aus. 2009 übernahm er 75 Prozent seines Heimatvereins. Seitdem hat er auch das Scouting verändert. Brighton arbeitet mit dem Datenunternehmen Starlizard zusammen, das nach eigenen Angaben die Sportanalyse in eine „völlig andere Liga“ bringt. „Durch eine Kombination aus Innovation und kritischem Denken erstellen wir die besten Sportvorhersagen der Welt“, heißt es auf der Website.

Eintracht, Klopp und Co. auf RTL und RTL+

Zum Auftakt der Europa League überträgt RTL heute ab 20:40 Uhr das Spiel des SC Freiburg bei Olympiakos Piräus live im Free-TV. Im Live-Stream können Sie acht Spiele und alle Highlights aus der Europa League (u.a. Bayer Leverkusen und Liverpool) verfolgen FC) und der Europa Conference League ab 18:10 Uhr RTL+. Alles umrahmt von MATCHDAY, der großen Spieltagsshow.

„Starlizard“ versorgt Brighton mit Daten. „Dazu möchte ich keine Geschäftsgeheimnisse verraten. Aber unser Beispiel zeigt, dass man für Top-Transfers keine Unsummen braucht, da helfen auch mathematische Formeln“, sagte der heutige Ehrenpräsident Jürgen Baatzsch dem „Münchner Merkur“. . Wie genau das funktioniert, ist ein Geheimnis. Darüber hinaus profitieren davon auch die anderen Klubs, die Bloom besitzt, etwa der Schreckgespenst Union Berlin aus der letzten Saison: Royal Union Saint-Gilloise.

Die Suchmaschine „Starlizard“ hat zahlreiche Entdeckungen gemacht, die zuletzt für Aufsehen im deutschen Fußball sorgten. Neben Pascal Groß, den Ex-DFB-Trainer Hansi Flick mit 32 Jahren überraschend erstmals nominiert hatte, war auch Deniz Undav dabei, der von Meppen über Saint-Gilles und Brighton zum VfB Stuttgart wechselte. Und Viktor Bonifatius, der derzeit die Bundesliga bei Bayer Leverkusen begeistert, stammte aus dem „Starlizard“-Universum. Für jeden Abgang stehen mehrere potenzielle Nachfolger zur Verfügung. Damit ist Brighton auch für die nächste Transferperiode gerüstet.

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