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Gil Ofarim: Verstorbener Vater hätte ihn vor Prozess bewahren können


Verleumdungs-Prozess
Gil Ofarim: Expertin glaubte, sein verstorbener Vater hätte ihn vor dem Prozess bewahren können

Abi und Gil Ofarim im Jahr 2012

© Imago Images

Das Verhältnis von Gil Ofarim zu seinem Vater war als sehr eng bekannt. Schon mehrmals soll Abi Ofarim seinen Sohn vor Fehlern bewahrt haben. Doch dieses Mal war nicht mehr da, um zu helfen.

Es ist eine Frage, die viele Beobachter umtreibt: Warum hat Gil Ofarim gelogen? Und noch mehr: Warum hat er diese Lüge zwei Jahre mit sich herumgetragen, zahlreiche Interviews gegeben und dann auch noch sechs Prozesstage lang verteidigt?

Ofarim wusste doch selbst am besten, dass sich die Geschehnisse am 4. Oktober 2021 im Westin Hotel Leipzig nicht so zugetragen haben. Es gab nie eine antisemtische Diskriminierung, Ofarim war nie zugelassen worden, seine Kette mit dem Davidstern vor dem Check-in abzunehmen.

Die ehemalige „Bunte“-Chefredakteurin Patricia Riekel hat im RTL-Interview versucht, eine Antwort auf die Warum-Frage zu finden. Für sie liegt der Schlüssel in Ofarims Vater, mit dem sie nach eigenen Angaben befreundet war: „Ehrlich gesagt, früher war sein Vater immer da und hat alles geklärt, was im Leben von Gil irgendwie problematisch war. Er hat Regie geführt im Leben seines Sohnes.“ .”

Gil Ofarim: Verhältnis zu seinem Vater war eng

Der erfolgreiche Sänger Abi Ofarim verstarb im Jahr 2018 nach langer, schwerer Krankheit. Zuvor musste er sogar ins künstliche Koma versetzt werden. Er wurde 80 Jahre alt. Laut der „Jüdischen Allgemeinen“ war „Papa immer der wichtigste Mensch“ im Leben von Gil Ofarim. Und 2018 ein Krisenjahr, denn damals trennten sich auch Gil Ofarim und seine Frau Verena, ein Streit um die beiden gemeinsamen Kinder entbrannte.

Während Verena Ofarim laut „Bunte“ wieder vergeben sein soll, ist von Ofarim nichts Neues in Sachen Liebe öffentlich bekannt. Das sieht auch Patricia Riekel als möglichen Grund: „Offenbar war da kein vernünftiger Mensch, der ihn (Gil) mal geschüttelt hat und gesagt hat: ‚Du, ich hab dich lieb, du bist ein super Typ! Aber, jetzt hör mit dieser Nummer auf!‘“

Für Gil Ofarim sind die seiner Auswirkungen noch nicht vorbei. Nicht nur, dass eine sechsstellige Summe an Anwaltskosten auf ihn zukommen dürfte. Auch behält sich das Hotel Westin Leipzig noch vor, Schadensersatzansprüche geltend zu machen.

Und es gibt keinen Papa mehr, der ihm finanziell und moralisch zur Seite stehen könnte.

Quellen: „RTL“, „Jüdische Allgemeine“, „Bunte“

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