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Deutschland Nachrichten

Gesundheitssysteme stärken – Folgen von Ebola bewältigen


Begleitet wurden die Ministerinnen und Minister von einer Delegation, darunter die Vorsitzende des Bundestagsausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Dagmar Wöhrl, Helmut Heiderich MdB, die Präsidentin der Welthungerhilfe Bärbel Dieckmann, Johannes Richert vom Deutschen Roten Kreuz, Bernd Pastors von action medeor eV und Ebola – Zu den Vertretern der Bundesregierung gehörte Botschafter Walter Lindner.

Reisebericht:

Erstes Ziel war die ghanaische Hauptstadt Accra. Ghana, das von der Ebola-Epidemie verschont blieb, dient als Logistikstützpunkt für die Versorgung der am stärksten betroffenen Länder Liberia, Sierra Leone und Guinea. Mehr als 10.000 Menschen starben dort an Ebola. Die Epidemie warf die drei Staaten wirtschaftlich um fünf bis zehn Jahre zurück.

In Ghana besuchte die Delegation nicht nur das UN-Depot, sondern auch Laboreinrichtungen und Projekte der Entwicklungszusammenarbeit, darunter Berufsbildung und Arzneimittelproduktion. Auch Gespräche mit Regierungsmitgliedern und dem derzeitigen Vorsitzenden der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS, Präsident John Dramani Mahama, standen auf der Tagesordnung. Bei seinem Besuch in Berlin im Januar unterstützte Präsident Mahama einen Sechs-Punkte-Plan von Bundeskanzlerin Angela Merkel zu den Lehren aus der Ebola-Krise.

Die Delegation hielt sich am Donnerstag und Freitag in Liberia auf. Neben Gesprächen mit Helfern im Kampf gegen Ebola besuchten die Minister ein Krankenhaus in der Hauptstadt Monrovia. Sie trafen auch die liberianische Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf, die 2011 für ihre Bemühungen zur Beendigung des Bürgerkriegs mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde.

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