Genug BVB-„Waffen“ für das „Wunder“?

Borussia Dortmund trifft im Champions-League-Finale auf Real Madrid – und nicht wie 2013 auf den FC Bayern. BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl hätte es lieber umgekehrt gehabt.

Er hätte gerne „die Revanche gegen die Bayern genutzt“, gab der Dortmunder Manager am späten Mittwochabend im „ZDF“ zu.

Auch 2013 verlor der BVB das deutsche Duell im Finale der Königsklasse gegen den FC Bayern im Londoner Wembley-Stadion mit 1:2. Zu diesem Zeitpunkt war Kehl ein Spieler im Kader.

Im Duell mit den Royals um Ex-BVB-Star Jude Bellingham und DFB-Routinier Toni Kroos sieht der 44-Jährige sein Team als klaren Außenseiter. „Real ist eine echte Finalmaschine und geht deshalb als Favorit in die Partie“, sagte Kehl.

Doch chancenlos sieht er die Schwarz-Gelben nicht. „Das Spiel wird sehr intensiv. Aber warum sollte uns nicht ein Wunder gelingen? Ich denke, wir haben genug Waffen“, betonte der BVB-Funktionär.

Die Vorfreude im Dortmunder Lager auf das Spiel am 1. Juni (21:00 Uhr) ist schon jetzt groß. „Wir freuen uns sehr auf diese Aufgabe und werden versuchen, den deutschen Fußball würdig zu repräsentieren. Wir haben tolle Leistungen gezeigt und große Mannschaften geschlagen. In zwei Spielen gegen PSG sind wir verdient weitergekommen“, sagte Kehl.

Der BVB will in der Bundesliga „im Rhythmus bleiben“.

Bevor es zum Showdown in der Königsklasse kommt, stehen für den BVB noch zwei Bundesligaspiele auf dem Programm: am Samstag (18:30 Uhr) gegen den FSV Mainz 05 und am letzten Spieltag gegen Darmstadt 98.

Während die Lilien bereits abgestiegen sind, kämpft Mainz noch um den Klassenerhalt. Vor diesem Hintergrund möchte der BVB nicht dafür sorgen, dass es durch übermäßige Personalrochaden zu Wettbewerbsverzerrungen kommt.

„Es wird darauf ankommen, eine gute Mischung zu finden“, sagte Kehl. „Letztes Mal gegen Augsburg haben wir mit viel Rotation eine gewisse Leichtigkeit ins Spiel gebracht und nicht nur dominiert, sondern auch groß gewonnen. Sicherlich wird es am Wochenende einige Veränderungen geben, aber wir werden uns bis zum Schluss mit der Konkurrenz auseinandersetzen.“ und wollen den Rhythmus beibehalten.“

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