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Fußballweltmeisterschaft: Lieder und Tänze in Frankreichs Kabine


Fußballweltmeisterschaft
Lieder und Tänze in Frankreichs Umkleidekabine

Frankreichs Spieler jubeln nach dem Schlusspfiff. Foto

© Robert Michael/dpa

Weltmeister Frankreich rückt der Titelverteidigung in Katar immer näher. Auch Stürmer Giroud wird gegen die starken Engländer ein entscheidender Faktor sein. In der Kabine wird gesungen und getanzt.

Frankreichs Matchwinner Olivier Giroud fühlt sich immer mehr an den Titelgewinn in Russland vor vier Jahren bei der WM in Katar erinnert.

„Das erinnert mich an die Mentalität und Hingabe von 2018. Diese Gruppe hat es verdient, so weit zurückzukommen“, sagte der 36-Jährige nach dem hart erkämpften 2:1-Sieg am Samstagabend gegen den Vizemeister England im Viertelfinale von Al – Chaur. Am Mittwoch (20.00 Uhr) treffen die Franzosen von Cheftrainer Didier Deschamps nun im Achtelfinale auf Marokko.

Haltung und Glück

Die Atmosphäre in der Garderobe der Équipe Tricolore war großartig, wie Giroud es beschrieb. „In der Umkleidekabine wurde gesungen und getanzt. Der Verbandspräsident Noël Le Graët kam, Lilian Thuram und Claude Makélélé. Es ist wunderbar, diese Gefühle in der Umkleidekabine zu sehen.“ Giroud und Aurélien Tchouaméni hatten den Franzosen mit ihren Treffern den nächsten Einzug in ein WM-Halbfinale beschert. Englands Kapitän Harry Kane traf vom Elfmeterpunkt, verpasste aber einen weiteren späten Elfmeter zum 2:2.

„Es ist großartig. Wir haben die Qualität in der Mannschaft, aber man braucht auch die richtige Einstellung. Vielleicht hatten wir ein bisschen Glück. Wir genießen es erst einmal“, sagte Cheftrainer Deschamps, dessen Team seinen ersten Platz verteidigte Weltmeistertitel in 60 Jahren schaffen könnte.

Deutschlands Ex-Weltmeister Toni Kroos lobte den Schlagabtausch im Al-Bait-Stadion als bisher bestes Spiel dieser WM. Der torlose Kylian Mbappé und Co. sind klarer Favorit gegen Marokko, das als erstes afrikanisches Team der Geschichte ein WM-Halbfinale erreicht. „Marokko wird ein harter Gegner, sie sind mental stark“, warnte Giroud.

dpa