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Fußballweltmeisterschaft 2022 – Amnesty International beklagt weitere Menschenrechtsverletzungen in Katar


Das Lusail Iconic Stadium. Hier findet das Endspiel der Fußballweltmeisterschaft 2022 in Katar statt. (Picture Alliance / GES / Markus Gilliar / Markus Gilliar)

Arbeitnehmer werden weiterhin ausgebeutet, und die vor einigen Jahren eingeleiteten Arbeitsrechtsreformen sind noch nicht ausreichend zum Schutz der Arbeitnehmer umgesetzt worden. Auch die Gastarbeiter, die in die WM-Vorbereitung involviert sind, werden laut Amnesty unter menschenunwürdigen Bedingungen beschäftigt. So werden beispielsweise Löhne nicht gezahlt oder Mitarbeiter daran gehindert, sich eine neue Stelle zu suchen. Hausangestellte arbeiteten oft bis zu 18 Stunden am Tag ohne freie Tage dazwischen.

Die Menschenrechtler fordern, dass Katar die Zwangsarbeit beendet, Todesfälle aufklärt, Gewerkschaften zulässt und beim Weltfußballverband Fifa einen Entschädigungsfonds einrichtet.

Diese Botschaft wurde am 20.10.2022 im Deutschlandfunk ausgestrahlt.