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Fußball-WM in Katar – Entschädigungsfonds für Gastarbeiter: DFB sieht Fifa in der Verantwortung


Der Tod von Gastarbeitern für die Fußball-WM in Katar steht im Zentrum der Kritik des Wüsten-Emirats. (dpa/Picture Alliance/Andreas Gebert)

Der DFB kündigte an, die Kommentare der Fans ernst zu nehmen und kündigte einen Dialog an. Gleichzeitig wurde auf die Verantwortung des Weltverbandes verwiesen. Gemäss ihren eigenen Menschenrechtsrichtlinien hat sich die FIFA dazu verpflichtet, «Reparaturen im Falle negativer Auswirkungen auf die Menschenrechte zu leisten, die sie verursacht oder zu denen sie beigetragen hat».

In einem offenen Brief hatten die Initiative „Boykott Katar 2022“ und weitere Vertreter den DFB und Nationalspieler aufgefordert, das Preisgeld selbst zu spenden, falls die Fifa die Idee eines Entschädigungsfonds ablehnt. Im Falle eines Titelgewinns würde jeder Nationalspieler eine Prämie von 400.000 Euro erhalten, je nach Platzierung zahlt die Fifa bis zu 42 Millionen Euro an die Verbände aus.

Die Angaben zu getöteten Gastarbeitern in Katar gehen weit auseinander

Menschenrechtsorganisationen fordern einen Fonds von 440 Millionen Euro zugunsten der Familien verletzter oder getöteter Wanderarbeiter in Katar. Die Angaben darüber, wie viele Gastarbeiter bei den Bauarbeiten für die WM in Katar ums Leben kamen, variieren. Sie reichen von drei bis 15.000 Toten. Weitere Informationen finden Sie hier.