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Formel 1: Starfahrer sagt emotionalen Abschied – „Jede Sekunde gehasst“

Der Formel 1-Das Jahr 2023 ist vorbei! Auch beim letzten Rennen der Saison gab es einen emotionalen Abschied. Franz Tost gibt nach über 20 Jahren als Teamchef in der Königsklasse des Motorsports sein Amt auf.

Emotionale Abschiedsworte für Tost gab es von Formel-1-Favorit Daniel Ricciardo, der im Sommer zu AlphaTauri geholt wurde.

Formel 1: Starfahrer mit emotionalen Abschiedsworten

Mit 67 Jahren beendet Franz Tost seine Arbeit in der Formel 1. Der Österreicher feierte am vergangenen Wochenende seinen Abschied beim GP von Abu Dhabi. Der Routinier geht nach über 20 Jahren in der Königsklasse und 30 Jahren im Motorsport in den Ruhestand. AlphaTauri befindet sich derzeit in einer Umstrukturierung. Ex-Ferrari-Sportdirektor Laurent Mekies und Peter Bayer übernehmen nun das Team.


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Doch so richtig genießen konnte Tost seinen Abschied in Abu Dhabi nicht. „Ich bin sauer, weil wir zu dumm waren, eine richtige Strategie zu wählen“, poltert er nach dem letzten Rennen und den Plätzen acht und elf für seine Fahrer Yuki Tsunoda und Daniel Ricciardo. Dadurch verpasste sein Team den siebten Platz in der Konstrukteurswertung und damit den Millionengewinn.

Dennoch gab es am Ende emotionale Abschiedsworte seiner beiden Piloten. „2023. Ein einzigartiges Jahr. Aber ich habe gefunden, was ich gesucht habe, und darüber bin ich sehr froh. Gestern haben wir Franz gefeiert, auch wenn er jede Sekunde davon gehasst hat, aber sein Beitrag zu diesem Team im Laufe der Jahre, seine pure Leidenschaft für den Sport ist etwas, das man nur bewundern kann. Danke Franz“, schreibt Ricciardo auf Instagram.

Tost hört nicht ganz auf

Auch Tsunoda meldete sich auf der Plattform zu Wort. „Was für ein Abschluss der Saison und eine schöne Art, Franz zu danken. „Es ist schade, dass wir nicht den 7. Platz erreichen konnten, aber ich bin mit dem Rennen heute sehr zufrieden“, schreibt der japanische Formel-1-Pilot.

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Auch Red Bulls Sportdirektor Helmut Marko fand erneut lobende Worte für den 67-Jährigen: „Er ist ein harter Knochen mit einem weichen Kern. Das Außergewöhnliche an ihm: Die beiden von uns geholten Weltmeister gingen mit ihm zur Schule. Das Training war so gut, dass sie bei Red Bull Racing sofort um den Titel kämpfen konnten. Das ist eine tolle Leistung von ihm.“


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Doch trotz seines Rücktritts hat sich Tost nicht vollständig von der Szene verabschiedet. „Er wird die Bereitschaftsberatung für die Jahre 2024 und 2025 übernehmen“, erklärt Marko. „Wenn wir oder die AlphaTauri-Leute ihn brauchen, können sie ihn kontaktieren. Für alle anderen Aktivitäten, die nicht im Widerspruch zur Formel 1 stehen, ist er jedoch frei. Nach 18 Jahren hat er es verdient, als Tiroler endlich seinem geliebten Skifahren nachgehen zu können.“