Deutschland Nachrichten

Finanzergebnisse der GKV 2014 – Bundesministerium für Gesundheit


Nach den vorläufigen Geschäftszahlen 2014 standen Einnahmen von rund 204,1 Milliarden Euro Ausgaben von rund 205,3 Milliarden Euro gegenüber. Die Differenz von fast 1,2 Milliarden Euro ist maßgeblich darauf zurückzuführen, dass die Krankenkassen ihre Versicherten durch Beiträge und freiwillige gesetzliche Leistungen an ihren hohen finanziellen Reserven beteiligen. 2014 wurden rund 711 Millionen Euro für Beitragszahlungen an Krankenversicherte und 313 Millionen Euro für freiwillige gesetzliche Leistungen (z. B. Osteopathie oder professionelle Zahnreinigung) gezahlt. Ohne diese Sondereinflüsse war das Finanzergebnis der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) im Jahr 2014 mit einem Ausgabenvolumen von 205,3 Milliarden Euro weitgehend ausgeglichen.

Aufgrund der neuen Finanzstruktur der GKV-FQWG haben die Krankenkassen weiterhin die Möglichkeit, ihre erheblichen finanziellen Reserven bei der Berechnung ihrer Zusatzbeiträge zu berücksichtigen. Zum 1. Januar 2015 haben 65 – und damit mehr als die Hälfte der 123 Krankenkassen – ihre Beiträge gegenüber dem Vorjahr gesenkt. Damit profitieren rund 20 Millionen Krankenversicherte von niedrigeren Krankenkassenbeiträgen. Weitere 50 Fonds mit 32,5 Millionen Mitgliedern haben ihre Beiträge stabil gehalten. 8 Krankenkassen mit insgesamt weniger als 700.000 Mitgliedern haben ihre Beiträge gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht. Auf dieser Basis lag der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz Anfang 2015 bei rund 0,8 Prozent.

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