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Fehler in Hard- und Software: Großer Tesla-Rückruf in China


Stand: 25.11.2022 14:17 Uhr

Der amerikanische Elektroautohersteller Tesla ruft in China mehr als 80.000 Autos zurück. Betroffen sind sowohl dort hergestellte als auch importierte Autos. Der Grund sind Probleme mit der Software und den Sicherheitsgurten.

Der US-Elektroautohersteller Tesla ruft in China rund 80.000 Fahrzeuge zurück. Es gibt Probleme mit der Software und den Sicherheitsgurten, wie das Unternehmen mitteilte. Demnach handelt es sich um Autos, die zwischen 2013 und 2022 nach China importiert oder ab 2019 dort hergestellt wurden.

Längere Liste von Problemen

Aufgrund von Softwareproblemen gebe das Display in einigen vorgestellten „Model S“- und „Model X“-Fahrzeugen falsche Meldungen und stoppe nach und nach die Stromversorgung, teilte Tesla mit. Im Extremfall könnte dies das Unfallrisiko erhöhen.

Auch bei rund 10.000 in China produzierten „Model 3“ Autos gibt es Probleme mit der Befestigung der Sicherheitsgurte, sodass der Insasse bei einem Unfall nicht gehalten und damit verletzt werden konnte. Wie der Elektroautohersteller weiter mitteilte, soll nun die Software der zurückgerufenen Fahrzeuge aktualisiert und die möglicherweise fehlerhafte Installation der Sicherheitsgurte überprüft werden.

Mehrere Rezensionen in diesem Jahr

Tesla hatte bereits im vergangenen April mehr als 127.000 Fahrzeuge des Model 3 in China zurückgerufen und dabei mögliche Defekte an Halbleiterkomponenten angeführt, die zu Kollisionen führen könnten. Im Juni musste Tesla zudem aus Sicherheitsgründen 285.000 Autos in China mit überarbeiteter Software ausliefern.

Das Unternehmen verfügt seit einigen Jahren über ein Werk in der südchinesischen Metropole Shanghai, das rund 40 Prozent der weltweiten Produktionskapazität von mittlerweile rund zwei Millionen Fahrzeugen abdeckt. Aus dem Werk werden viele Regionen der Welt beliefert – darunter auch der europäische Markt.