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Ex-Wagner-Söldner entdecken Drogenskandal in Putins Armee

Videotranskript lesenSymbolbild zum Falten und Entfalten

Mehrere Männer durchsuchen eine Wohnung in der von Russland annektierten sogenannten Volksrepublik Luhansk. Was sie finden, sind große Geldbeträge – und Drogen.
Allerdings handelt es sich bei den Männern nicht um Ermittler, sondern um ehemalige Söldner der berüchtigten Wagner-Truppe.
Ihre unbefugte Nutzung könnte nun jedoch ihr Untergang sein. In einem Video erklären sie, was sie fürchten.

„Heute Morgen haben wir die Information erhalten, dass die Polizei unseren Stützpunkt angreifen will. Wir werden nicht aufgeben oder unsere Waffen niederlegen, denn es ist nicht unsere Schuld.“
Nun befürchten sie, von russischen Spezialeinheiten gestürmt zu werden.
00:54 „Eine ganze Reihe Leute waren in den Drogenhandel verwickelt. Der Fokus lag bewusst auf dem Militär. Sie haben es gekauft, benutzt und Gott weiß, was passiert ist.“
Die Männer erklären, dass sie ohne weitere Rücksprache vorgegangen seien:

„Auf eigene Initiative haben wir die Vorräte und den Verkäufer eines Drogenrings gefunden. An diesem Handel sind auch Personen von hoher staatlicher Bedeutung beteiligt. Dazu gehören Polizei und Straßenpolizei.“

In Videos zeigen sie Männer, die in den Gebieten am Drogenhandel beteiligt gewesen sein sollen. Sie zeigen Pässe und Dokumente, um die Identität der Männer zu bestätigen.

„Gehört das dir? Was ist das? – Es gehört mir. Cannabis.“
Auslöser der Ermittlungen gegen die Ex-Wagner-Söldner war der Drogenkonsum eines Soldaten in den eigenen Reihen.
Ein Verkehrspolizist und weitere örtliche Beamte sollen als Verbrecher hinter dem großen Drogenring entlarvt worden sein. Die ehemaligen Söldner, die jetzt Teil eines russischen Regiments sind, bangen nun um ihre Sicherheit:
„Vielleicht kommt die russische Armee jetzt, um ihr eigenes Volk zu töten. Vielleicht haben unsere Handlungen ihre Pläne durchkreuzt.“
Mit ihren Videos wollen die Männer auf ihre Situation aufmerksam machen:

„Wir bitten Sie, die Situation im Auge zu behalten und die Beteiligten (am Drogenhandel) nicht ungeschoren davonkommen zu lassen.“ Und wir sollten nicht dafür verantwortlich gemacht werden, ohne Erlaubnis zu handeln. Wir haben es getan, weil viele Kämpfer an der Front unter Drogeneinfluss starben. Und seien Sie vorsichtig, denn diese Medikamente werden besonders unter den Soldaten verteilt.“

Gn De hed