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Europa League: Freiburg zieht spät aus und steht im Achtelfinale


Stand: 27.10.2022 22:59 Uhr

In der Europa League spielte der SC Freiburg unentschieden gegen Olympiakos Piräus. Lukas Kübler erzielte den späten Ausgleich für den Sportklub, der sich vorzeitig für das Achtelfinale qualifizierte.

Lange sah es nach der ersten Freiburger Niederlage in der Europa League aus. Doch nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit erzielte Lukas Kübler in der Nachspielzeit den Ausgleich zum 1:1 gegen Olympiakos Piräus. Youssef El-Arabi brachte die Gäste in der 17. Minute in Führung. Nach vier Siegen und einem Unentschieden steht der Sportclub vorzeitig im Achtelfinale. Mit dem 2:1-Sieg von Nantes gegen Qarabag im zweiten Spiel der Gruppe G hätte Freiburg auch bei einer Niederlage gegen Piräus das Achtelfinale erreicht.

Freiburg geriet gegen Piräus früh in Rückstand

Der griechische Rekordmeister begann aggressiv und kam im ersten Einsatz zum Abschluss. Doch der Schuss von Georgios Masouras ging weit über das Tor. Freiburg brauchte einige Minuten, um ins Spiel zu kommen. Als die Mannschaft von Christian Streich dann nach rund 15 Minuten immer mehr Druck aufbaute, gingen die Gäste plötzlich in Führung: Masouras kam über die rechte Flanke und spielte den Ball flach in die Mitte zu Pep Biel. SC-Keeper Mark Flekken konnte seinen Schuss von hinten parieren, doch El-Arabi lauerte im Strafraum und führte zur 1:0-Führung (17. Minute).

Sportverein mit schwacher erster Halbzeit

Nur sieben Minuten später hatten die Breisgauer Glück, dass Piräus nicht auf 2:0 traf: Masouras traf nach einem gut gespielten Konter aus spitzem Winkel nur das Außennetz. In der Folge machte Freiburg, das Olympiakos Piräus im Hinspiel souverän mit 3:0 bezwang, dann zwar mehr fürs Spiel, doch fehlte dem Sportklub der Zug, um in der Vorwärtsbewegung zu punkten.

Erst nach 35 Minuten kam der Bundesliga-Dritte im ausverkauften Europa-Park-Stadion gefährlich vor das gegnerische Tor. Aber Kyereh verfehlte Grifos scharfe Hereingabe um Zentimeter. So blieb es bis zur Halbzeit beim knappen, aber verdienten Rückstand der Freiburger.

Freiburg nach Seitenwechsel stärker

Nach der Pause schickte Christian Streich sein Team unverändert auf den Platz zurück. Freiburg versuchte nun, mehr Offensivdruck aufzubauen und traf mit Nicolas Höfler (58.) und Kübler (59.) zweimal. Doch die Gäste spielten weiter nach vorne. Es war ein ausgeglichenes Spiel mit Elfmetersituationen auf beiden Seiten.

SC-Trainer Streich versuchte, der Mannschaft mit einem Dreifachwechsel frischen Wind einzuhauchen: In der 63. Minute kamen Maximilian Eggestein, Woo-yeong Jeong und Noah Weißhaupt für Yannik Keitel, Daniel-Kofi Kyereh und Ritsu Doan. Wenige Minuten später kam Nils Petersen dazu und hatte nach einem guten Pass von Weißhaupt die Chance zum Ausgleich (76.). Aber Petersens direkte Annahme konzentrierte sich auf das Tor und Piräus-Keeper Alexandros Paschalakis rettete.

Piräus hielt dem Druck der Freiburger lange stand

In der Schlussviertelstunde waren es fast nur noch die Gastgeber, die alles nach vorne warfen, um noch ein Tor zu erzielen. Doch Torhüter Paschalakis wurde mit Parade um Parade zum Spieler des Spiels. Erst in der dritten Minute der Nachspielzeit konnte er dem Freiburger Offensivdruck nicht mehr standhalten und Kübler köpfte eine Ecke von Christian Günter zum 1:1-Ausgleich. Nach vier Siegen und einem Unentschieden stehen die Breisgauer vorzeitig im Achtelfinale der Europa League.

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