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Energie: Die Südwest-FDP begrüßt die Entscheidung von Scholz zum Einsatz von Atomkraftwerken

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Die Südwest-FDP begrüßt die Entscheidung von Scholz zum Einsatz von Atomkraftwerken

Der baden-württembergische FDP-Vorsitzende Michael Theurer begrüßte die Entscheidung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), Deutschlands drittes Atomkraftwerk befristet weiter zu betreiben. „Die richtige Entscheidung für unser Land, weil sie für Bezahlbarkeit und Versorgungssicherheit sorgt – übrigens auch bei der Schiene“, sagte der Liberale, der auch Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium ist, am Montagabend weiter Twitter. 10,7 Prozent des Bahnstroms in Deutschland stammen derzeit aus Kernkraft.

Der baden-württembergische FDP-Vorsitzende Michael Theurer begrüßte die Entscheidung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), Deutschlands drittes Atomkraftwerk befristet weiter zu betreiben. „Die richtige Entscheidung für unser Land, weil sie für Bezahlbarkeit und Versorgungssicherheit sorgt – übrigens auch bei der Schiene“, sagte der Liberale, der auch Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium ist, am Montagabend weiter Twitter. 10,7 Prozent des Bahnstroms in Deutschland stammen derzeit aus Kernkraft.

Finanzminister Danyal Bayaz schrieb am Abend auf Twitter, die Atomreserve komme wie von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (beide Grüne) geplant. Er hält dies für eine kluge Lösung. „Es ist gut, dass das Thema nun geklärt ist, auch weil es – gemessen an seiner energiepolitischen Bedeutung – zu viel Platz eingenommen hat“, sagte Bayaz.

Seit Wochen streiten FDP und Grüne auf Bundes- und Landesebene darüber, ob und wie lange die drei noch laufenden Atomkraftwerke weiter betrieben werden sollen. Bereits bekannt war, dass die Reaktoren Neckarwestheim II im Kreis Heilbronn und Isar 2 in Bayern bis längstens Mitte April 2023 am Netz bleiben könnten. Dabei ging es vor allem um das Kraftwerk Emsland in Niedersachsen, das nach den ursprünglichen Plänen von Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) nicht für den sogenannten Streckbetrieb vorgesehen war. Scholz hat nun festgelegt, dass die gesetzliche Grundlage dafür für alle Atomkraftwerke geschaffen werden soll.

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dpa