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Deutschland Nachrichten

Eine weitere „Feindliste“ entstand aus der Terrorgruppe „Reichsbürger“.


Wie der „Spiegel“ berichtet, fand einer der Festgenommenen, Marco v. H., eine handgeschriebene Liste mit den Namen von zehn Politikern aus Baden-Württemberg. Auch die Anschriften der Wahlkreisbüros der aufgeführten Abgeordneten waren darauf vermerkt.

Außerdem hat Marco v. H. die Namen mehrerer Ärzte und die Adressen ihrer Praxen. Der Zweck der Listen ist noch nicht geklärt. Marco v. H. ist einer von 25 Männern und Frauen, die in der vergangenen Woche wegen Terrorismusverdachts festgenommen wurden. Er war Ermittlern zuvor bei Corona-Protesten aufgefallen und wurde als besonders radikal und gewalttätig beurteilt.

Terrorverdächtige üben gemeinsam Schießereien

Zuvor war eine weitere angebliche „Feindliste“ bekannt geworden. Darauf stehen die Namen von sieben Kabinettsmitgliedern und Bundestagsabgeordneten. Neben Bundeskanzler Olaf Scholz standen darauf die Namen von Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne), den SPD-Mitgliedern Kevin Kühnert und Saskia Esken sowie den CDU-Politikern Friedrich Merz, Armin Laschet und Norbert Röttgen. Die betroffenen Politiker waren bereits vergangene Woche über die Listen der Terrorgruppe „Reichsbürger“ informiert worden. Auch Journalisten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks standen Medienberichten zufolge auf der Liste.

Die erste „Feindliste“ wurde im Frühjahr von Peter W. gefunden, einem weiteren mutmaßlichen Mitglied der „Reichsbürger“-Gruppe, die jetzt ausgegraben wurde. Er soll an möglichen Plänen beteiligt gewesen sein, das Reichstagsgebäude zu stürmen und Abgeordnete und Regierungsmitglieder zu verhaften. Nach „Spiegel“-Informationen übte er dafür zusammen mit mindestens vier weiteren Terrorverdächtigen auch das Schießen.



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