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Eine eiweißarme Ernährung könnte Dickdarmkrebszellen „aushungern“.


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Von: Caroline Gehrmann

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Darmkrebs: Forscher fanden Hinweise darauf, dass Krebszellen ohne Eiweiß aus der Nahrung „verhungern“. (Ikonenbild) © Blickwinkel/IMAGO

Forscher aus Michigan haben möglicherweise eine neue Erkenntnis über Dickdarmkrebs entdeckt, der mit einer eiweißarmen Ernährung zusammenhängt.

Michigan/Bremen – Darmkrebs ist nach wie vor eine große Gefahr für die Gesundheit. Forscher der University of Michigan haben nun möglicherweise einen neuen Therapieansatz gefunden: Das Experiment zeigte, dass die Krebszellen in Dickdarmtumoren „verhungerten“, wenn die Ernährung umgestellt wurde.

Kreiszeitung.de erklärt, welche Zellfunktion die Krebszellen zum Wachsen nutzen, wie dies durch Proteinreduktion blockiert wird und warum eine Diät die Krebstherapie nicht ersetzt.

Ohne Protein ist ein spezifisches Molekül blockiert, das Nährstoffsignale zum Wachstum an die Zellen sendet. Wenn es nicht funktioniert, geraten sie in eine „Krise“ und sterben schließlich. Allerdings betonen die Forscher, dass dies die regelmäßige Krebstherapie nicht ersetzen könne. Denn auf Dauer sollte man sich nicht eiweißarm ernähren.