Ein Glücksfall für Real Madrid? Der BVB steht vor einer seltsamen Bellingham-Situation

Borussia Dortmund steht im Champions-League-Finale gegen Real Madrid – zumindest aus finanzieller Sicht – vor einer Win-Win-Situation, auch bei einer Niederlage. In dieser Hinsicht können sich die Verantwortlichen des BVB bei sich selbst und dem ehemaligen Dortmunder Jude Bellingham bedanken.

„Jetzt müssen wir uns das verdammte Ding auch holen“: Diese Worte von Marco Reus nach dem Einzug von Borussia Dortmund ins Champions-League-Finale hallen nach. Keine Frage: Der BVB ist hungrig auf den Triumph im Wembley-Stadion und will am 1. Juni gegen Real Madrid unbedingt die begehrte Trophäe mit nach Hause nehmen.

Doch wenn man von den sportlichen Ambitionen absieht, befindet sich der Bundesligist aus finanzieller Sicht in einer äußerst seltsamen und komfortablen Situation.

Sollte der BVB das Finale gewinnen, fließen 20 Millionen Euro als Siegprämie vom UEFA-Konto an Dortmund. Sollte die Borussia allerdings verlieren, wären es „nur“ 15,5 Millionen Euro für den zweiten Platz. Allerdings würden die im Vergleich zum Erfolg fehlenden Millionen dann auf anderem Weg den Weg zum BVB finden.

Denn wie „Bild“ berichtet, wird Ex-BVB-Profi Jude Bellingham, der im vergangenen Sommer für den Grundpreis von 103 Millionen Euro an den kommenden Finalgegner Real Madrid verkauft wurde, seinem Ex-Klub eine Extrazahlung bescheren, wenn die Königlichen die Meisterschaft gewinnen. Gewinne das Ligafinale. Insgesamt dürften das fünf Millionen Euro sein. „Sky“ berichtete später, dass die Summe etwas niedriger ausfallen könnte.

Der BVB vor dem Wiedersehen mit Bellingham

Damit nicht genug: Sollte Bellingham auch im Finale überzeugen und ins All-Star-Team berufen werden, würde das noch einmal zwei Millionen Euro mehr auf dem BVB-Konto bedeuten, wie das Boulevardblatt erfahren hat.

Die Dortmunder Verantwortlichen scheinen im vergangenen Sommer weitsichtig verhandelt zu haben.

Belllingham selbst freut sich auf das Duell mit seinem ehemaligen Verein, für den er zwischen 2020 und 2023 insgesamt 132 Mal spielte und 24 Tore (und 25 Assists) erzielte.

„Es ist verrückt, ich kann es nicht glauben. Es hätte nur passieren können. In meinem ersten Finale spiele ich in England gegen Dortmund. Respekt vor ihnen, sie haben ihren Platz im Finale verdient. Es wird schön sein, einige Alte zu sehen.“ Freunde sehen“, sagte der 20-Jährige bei „DAZN“ zum Wiedersehen mit dem BVB.

Ungeachtet der Spekulationen über einen möglichen Millionenregen aus Bellingham freuen sich die Dortmunder wohl am meisten über die 20 Millionen Euro Siegprämie und den Topf.

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