Skip to content
Ein erschreckendes Bild zeigt, wie Menschen in weniger als 1.000 Jahren aussehen könnten


  1. tz
  2. Welt

Erstellt:

Von: Sina Alonso García

Teilt

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz haben Forscher ein Modell des zukünftigen Menschen Mindy entwickelt. Die Merkmale: gebeugte Haltung, Krallenhände und ein zweites Augenlid. © Gebührenfreie Weiterleitung

Werden unsere Nachkommen so aussehen? Wissenschaftler aus Amerika haben ein Modell entwickelt, das einen zukünftigen Mann zeigt, dessen Körper sich durch den Einsatz von Technologie verändert hat.

Cerritos, USA – Smartphones sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Ob in Form von Apps, Messenger-Diensten oder sozialen Netzwerken – die digitalen Alleskönner unterstützen uns bei der Kontaktpflege und sind Kalender, Planungstool und Suchmaschine in einem. Wissenschaftler warnen immer wieder davor, dass die übermäßige Nutzung von Handys, Laptops oder Computern schwerwiegende Auswirkungen auf Körper und Psyche haben kann. Forscher aus den USA gehen nun einen Schritt weiter und präsentieren ein erschreckendes Szenario. Anhand eines mit Hilfe künstlicher Intelligenz (KI) erstellten Modells simulieren sie einen Menschen, wie er im Jahr 3000 aussehen könnte – vorausgesetzt, er bleibt in gleichem Maße auf die genannten Technologien angewiesen.

Wie die britische Zeitung Spiegel berichteten die Wissenschaftler in Zusammenarbeit mit dem Fernmeldedienst Tolle kostenlose Weiterleitung das Zukünftige Menschen „Mindy“. Das scheint einer Dystopie entsprungen zu sein. Buckel, dicker Nacken, gekrümmte Körperhaltung und Krallenhand: Das Modell zeigt einen Menschen, der sich körperlich völlig verändert hat, weil er am Computer sitzt, ständig aufs Handy schaut und immer wieder zu Tablets und Co. greift. Außerdem hat Mindy ein zweites Augenlid, das ihn besser vor dem Licht technischer Geräte schützt.

Future Man „Mindy“: Realistisch oder dystopisch?

Mindys körperliche Eigenschaften auf einen Blick:

  • Krallenhand/Textkralle zum besseren Halten des Smartphones
  • 90-Grad-Ellbogen für eine bessere Sicht auf das Telefon
  • Buckelwal vom zu langen Sitzen am Computer
  • Zweites Augenlid, das besser vor dem Licht technischer Geräte schützt
  • Dicker Nacken zum Ausgleich der gebeugten Sitzhaltung
  • Dicke Schädelknochen, um das Gehirn besser vor schädlicher Strahlung zu schützen

Quelle: www.tollfreeforwarding.com/blog

Zwar passt sich der Mensch im Laufe der Zeit an äußere Bedingungen an – was auch die Entwicklung von der Steinzeit bis heute belegt. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass Menschen im Jahr 3000 wirklich wie Mindy aussehen. In der menschlichen Evolution spielen wesentlich mehr Faktoren eine Rolle als beispielsweise die Auswirkungen digitaler Geräte. Zudem gehen die Forscher in ihrem Modell davon aus, dass die Technologien um uns herum so bleiben, wie sie sind – was in einem Zeitraum von fast 1000 Jahren nicht realistisch erscheint. Fraglich ist jedenfalls, ob es bis dahin noch Menschen auf der Erde geben wird. Dem Astrophysiker Stephen Hawking zufolge könnte sich unsere Spezies bald selbst zerstören.

Auch wenn die Forscher nicht beweisen können, dass unsere Nachfahren wirklich wie Mindy aussehen werden, haben sie in einem Punkt Recht: Die Art und Weise, wie wir moderne technische Geräte wie Smartphones und Computerbildschirme nutzen, hat einen erheblichen Einfluss darauf, wie wir sitzen und stehen. „Es ist erwiesen, dass das ständige Verändern unserer Position, um auf unser Telefon oder den Bildschirm im Büro zu schauen, Teile unseres Körpers belastet, die unsere Körperhaltung bestimmen“, heißt es in einem Blogartikel auf der Website von Tolle kostenlose Weiterleitung..

Technik und Körperhaltung: Rückenprobleme weit verbreitet

Der Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Technologie und Körperhaltung ist mittlerweile gut dokumentiert. Angesichts der Zunahme von Bürojobs in den letzten Jahren verwundert es nicht, dass Rückenschmerzen ein so weit verbreitetes Phänomen sind. Die gute Nachricht: Wer regelmäßig Rückengymnastik macht, kann Beschwerden lindern oder sogar vorbeugen. Oftmals können bereits einfache Maßnahmen die Schmerzen im Rücken lindern.