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Düsseldorf hat seit 16 Jahren nicht mehr gegen Kiel gewonnen, diese Negativserie ist nun vorbei.


Fortuna Düsseldorf feierte den siebten Saisonsieg in der 2. Bundesliga und nimmt erneut die vorderen Plätze ins Visier.

Fortuna schlug am 14. Spieltag Holstein Kiel mit 2:1 (0:1) und rückte damit vorerst auf den fünften Tabellenplatz vor. Für den Tabellenletzten Holstein endete am Samstag eine Serie von vier Spielen ohne Niederlage. Trotz Heimvorteil unterlag Jahn Regensburg dem FC Hansa Rostock klar mit 0:3 (0:2). Das Duell zwischen Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern und 1. FC Nürnberg endete 0:0. Lautern ist nun Siebter, Nürnberg liegt mit fünf Punkten weniger auf Rang 13.

Düsseldorf bewies seine neue Auswärtsstärke, es war der dritte Auswärtssieg in Folge. Zudem beendete die Mannschaft ihre Negativserie: Fortuna hatte 16 Jahre lang nicht gegen Kiel gewonnen. Shinta Appelkamp (42. Minute) und Dawid Kownacki (82.) per Foulelfmeter waren erfolgreich für die Gäste. Steven Skrzybski (70.) erzielte sein zehntes Saisontor für die Kieler. Fortunas Marcel Sobottka erhielt Gelb-Rot (90+3).

Unterdessen stoppte Rostock die kleine Erfolgsserie des geschwächten SSV. Nach einem zwischenzeitlichen Tiefpunkt mit sechs sieglosen Ligaspielen in Folge hatten sich die Oberpfalzer zuletzt mit zwei Erfolgen rehabilitiert, nun gab es die sechste Saisonniederlage. Vor 10.380 Zuschauern hatte Regensburg in der ersten Halbzeit mehr Ballbesitz und die bessere Zweikampfquote, doch die Tore erzielten die Gäste durch Kai Pröger (7. Minute/26.). In der zweiten Halbzeit sorgte Jan Elvedi (64.) mit einem Eigentor für die Vorentscheidung. Mit 18 Punkten bleibt Jahn vorerst Neunter der Tabelle, während Hansa auf Rang elf einen Punkt weniger hat.

Das Duell der beiden ehemaligen Erstligisten in Lautern begann wegen des großen Zuschauerandrangs zehn Minuten später. Die 46.895 Zuschauer im ausverkauften Fritz-Walter-Stadion sahen dann ein Spiel auf durchschnittlichem Niveau, bei dem es beiden Mannschaften vor allem um die Defensive ging. Lautern hatte nach der Pause einige Chancen, scheiterte aber immer wieder am starken Nürnberger Schlussmann Christian Mathenia. Ein vermeintlicher Handfoul der Pfälzer wurde in der 80. Minute mit Hilfe des Videobeweises zurückgenommen, weil ein Lauterer den Ball mit der Hand spielte.



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