Skip to content
Drama bei Halloween-Feier: Mindestens 120 Tote bei Massenpanik in Seoul


Aktualisierung
Drama bei der Halloween-Feier

Mindestens 120 Tote bei Massenpanik in Seoul

Statt ausgelassener Freude herrscht Chaos: Bei einer Halloween-Feier in Seoul bricht Massenpanik aus. Die Behörden melden 120 Tote und 100 Verletzte. Hunderte Rettungskräfte aus dem ganzen Land sind im Einsatz.

Bei einer Massenpanik in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul sind nach Behördenangaben 120 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Feuerwehr wurden bei dem Vorfall 100 weitere Menschen verletzt. Der Zustand einiger Verletzter ist ernst. Die Zahl der Todesopfer könnte weiter steigen. Auch mehrere Ausländer wurden in Krankenhäuser gebracht.

Während der Feierlichkeiten seien in einer engen Gasse in der Innenstadt zahlreiche Menschen gestürzt, teilte die Feuerwehr mit. Die Opfer wurden dann offenbar von einer großen Menschenmenge erdrückt, die während der Halloween-Feierlichkeiten im Stadtteil Itaewon auf einer schmalen Straße vordrängte.

Es ist in Bildern und Videos in den sozialen Medien zu sehen, wie Opfer auf dem Bürgersteig lliegen, während Umstehende versuchen, sie wiederzubeleben. Die Notrufzentrale sagte, sie habe mindestens 81 Anrufe von Menschen erhalten, die mit Atemnot zu kämpfen hatten. Choi Cheon-sik, ein Beamter der nationalen Feuerwehr, sagte Sky News zunächst, dass etwa 100 Menschen verletzt worden seien, darunter 50 mit Herzstillstand.

Die Menge blieb in der Nähe des Hamilton Hotels, einem beliebten Partyort in der Stadt, sagte er. Mehr als 400 Rettungskräfte aus dem ganzen Land sind im Einsatz, darunter fast alle in Seoul verfügbaren, fügte Choi Cheon-sik hinzu.

Der Bürgermeister von Seoul, Oh Se-hoon, befindet sich derzeit auf einer Europatournee, entschied sich jedoch laut Sky News, nach den Nachrichten nach Hause zurückzukehren. Der südkoreanische Präsident Yoon Suk Yeol sagte in einer Erklärung, dass die Behörden eine sofortige Behandlung der Verletzten sicherstellen und die Sicherheit der Festivalgelände überprüfen sollten. Er befahl auch dem Gesundheitsministerium, schnell medizinische Notfallteams zu entsenden und Betten in nahe gelegenen Krankenhäusern zu sichern, um die Verletzten zu behandeln.