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Deutschland Nachrichten

Die Zahl der in Deutschland beantragten regulären Insolvenzen nimmt zu.


Im November 2022 stieg sie im Vergleich zum Vormonat um 1,2 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mit. Im Oktober war die Zahl im Vergleich zum September um 18,4 Prozent gestiegen.

Zu beachten ist, dass die Verfahren erst nach der ersten Entscheidung des Insolvenzgerichts in die Statistik aufgenommen werden. In vielen Fällen liegt der eigentliche Insolvenzantragszeitpunkt fast drei Monate früher. Nach den endgültigen Ergebnissen meldeten die deutschen Landgerichte von Januar bis September 2022 10.643 beantragte Unternehmensinsolvenzen. Das waren 0,4 Prozent weniger als von Januar bis September 2021. Die zu erwartenden Forderungen der Gläubiger aus den von Januar bis September 2022 gemeldeten Unternehmensinsolvenzen wurden von den Landgerichten auf rund 10,8 Milliarden Euro geschätzt. Im Vorjahreszeitraum lagen die Forderungen mit rund 45,5 Milliarden Euro deutlich höher, da laut Bundesamt mehr wirtschaftlich bedeutende Unternehmen in die Insolvenz gingen als von Januar bis September 2022. Die meisten Unternehmensinsolvenzen gab es von Januar bis September mit 1.970 Fällen im Baugewerbe (Januar bis September 2021: 1.821; +8,2 Prozent). Es folgte der Handel in 1.571 Verfahren (Januar bis September 2021: 1.593; -1,4 Prozent). Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen sei von Januar bis September 2022 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 18,6 Prozent gesunken, schreiben die Statistiker weiter. Seit Mitte 2020 ist die Entwicklung der Verbraucherinsolvenzen im Zusammenhang mit einem Gesetz zur schrittweisen Verkürzung von Restschuldbefreiungsverfahren von sechs auf drei Jahre zu sehen.

dts Deutsche Textdienst Nachrichtenagentur GmbH



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