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Nach Berichten über den umstrittenen Einsatz von Gesichtserkennungssoftware am Eingang der berühmten Veranstaltungshalle Madison Square Garden hat New Yorks Generalstaatsanwältin Letitia James die Betreibergesellschaft um Antworten gebeten. Ein entsprechendes Schreiben sei an die Madison Square Garden Entertainment Corporation geschickt worden, teilte James am Mittwoch mit.

Neben dem Madison Square Garden, in dem Sportveranstaltungen und Konzerte stattfinden, betreibt das Unternehmen auch andere Veranstaltungsorte wie die Radio City Music Hall und das Beacon Theatre. Berichten zufolge wird am Eingang dieser Veranstaltungsorte seit einiger Zeit eine Gesichtserkennungssoftware eingesetzt, um beispielsweise Anwälte zu identifizieren, die an Gerichtsverfahren gegen das Unternehmen beteiligt sind. Trotz gültiger Tickets wurde ihnen dann der Zutritt verweigert.

Laut Justizminister James sind Mitarbeiter von mehr als 90 Anwaltskanzleien betroffen. Dadurch habe die Madison Square Garden Entertainment Corporation möglicherweise gegen das Gesetz verstoßen, hieß es.