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Die Finanzierung macht weiter Ärger – gibt es einen Boykott?


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Bis 2031 will der Bund den Ländern zusätzlich 17,3 Milliarden Euro für den Nahverkehr zur Verfügung stellen. © Jens Büttner/dpa

Das 49-Euro-Ticket oder „Deutschlandticket“ ist beschlossen, aber Kommunen und Verkehrsverbünde sind unzufrieden. Dies könnte weitreichende Folgen haben.

Köln – Eigentlich war der Start für das 49-Euro-Ticket für den 1. Januar 2023 geplant. Doch nicht nur wegen der langen Bund-Länder-Verhandlungen scheint das immer unwahrscheinlicher. Denn beim neuen „Deutschlandticket“ gibt es noch Probleme. Nach den Bundesländern fordern nun auch Städte und Gemeinden mehr Geld, um das neue ÖPNV-Abo einführen zu können. Es bestehe derzeit noch ein „nicht vorhersehbares finanzielles Risiko“, erklärte der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV). Ohne weitere politische Förderzusagen kann das Ticket nicht eingeführt werden.

24RHEIN zeigt im Newsticker die aktuellen Entwicklungen rund um das 49-Euro-Ticket.

Damit die Einführung des 49-Euro-Tickets nicht scheitert, ist die Voraussetzung, dass Bund und Länder die Einnahmeausfälle und Mehrkosten der Verkehrsunternehmen „vollständig und dauerhaft“ ausgleichen, fordern die Verkehrsunternehmen. Auch der Deutsche Städte- und Gemeindebund sieht „ungelöste Finanzierungsfragen“. Das von der Bundesregierung versprochene Geld werde „nicht ausreichen“. (os)

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