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Die EU verbietet die Zerstörung nicht verkaufter Kleidung und fordert die Haltbarkeit der Produkte


Eine Aktivistin in einem Kleid aus Secondhand-Kleidung während einer Protestaktion gegen den Black Friday in Amsterdam im November 2022. (Foto von Romy Arroyo Fernandez/NurPhoto)

  • Die EU hat Regeln verabschiedet, um zu verhindern, dass Fast-Fashion-Hersteller Kleidung zerstören, die sie nicht verkaufen.
  • Für einige Konsumgüter wird außerdem ein Mindestmaß an Haltbarkeit gefordert.
  • Mit der Zeit müssen Produkte einfacher zu recyceln oder zu reparieren sein.

Das Europäische Parlament und die EU-Mitgliedsstaaten kündigten am Dienstag neue Regeln an, um gegen Fast Fashion vorzugehen und Abfall zu reduzieren, darunter ein Verbot der Zerstörung nicht verkaufter Kleidung.

Die neuen Vorschriften, die letztes Jahr erstmals von der Europäischen Kommission vorgeschlagen wurden, sehen strengere Vorschriften für Produkte vor, um sicherzustellen, dass sie länger halten und einfacher zu reparieren und zu recyceln sind.

Das Gesetz verbietet die Vernichtung unverkaufter Textilien und Schuhe und gilt zwei Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes. Für mittelständische Unternehmen gilt eine sechsjährige Ausnahmeregelung, während kleinere Unternehmen vollständig von dem Verbot ausgenommen sind.

Die Kommission, die Exekutive der EU, wird auch die Befugnis haben, das Verbot auf andere nicht verkaufte Produkte über Kleidung und Schuhe hinaus auszudehnen.

„Es ist an der Zeit, das Modell des ‚Nehmens, Herstellens, Entsorgens‘ zu beenden, das so schädlich für unseren Planeten, unsere Gesundheit und unsere Wirtschaft ist“, sagte Europaabgeordnete Alessandra Moretti, die die Gesetzgebung im Parlament vorangetrieben hat.

„Neue Produkte werden so gestaltet, dass sie allen zugute kommen, unseren Planeten respektieren und die Umwelt schützen“, fügte sie hinzu.

Das Gesetz wird außerdem spezifische Anforderungen für wichtige Konsumgüter festlegen, um die Haltbarkeit der Produkte zu erhöhen. Priorität erhalten „Produkte mit großer Wirkung“, darunter Kleidung, Möbel, Matratzen und elektronische Geräte.

Waren müssen außerdem mit einem „digitalen Produktpass“ verkauft werden, bei dem es sich um einen QR-Code handeln könnte, der Verbrauchern hilft, fundierte Kaufentscheidungen zu treffen.

Nach den neuen Regeln müssen große Unternehmen außerdem jährlich berichten, wie viel von ihrer Produktion sie entsorgt haben, und auch die Gründe dafür angeben. Die EU hofft, dass diese Unternehmen dadurch dazu ermutigt werden, solche Maßnahmen aufzugeben.

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