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Internationale Nachrichten

Deutschlands LNG-Terminals werden doppelt so teuer – Reuters — RT Business News


Die geschätzten Kosten des Projekts werden 6 Milliarden Euro übersteigen, berichtet die Nachrichtenagentur unter Berufung auf das Wirtschaftsministerium

Die Anschaffung und Wartung von schwimmenden Terminals für verflüssigtes Erdgas (LNG) wird Deutschland mindestens drei Milliarden Euro mehr kosten als ursprünglich geplant, berichtete Reuters am Montag unter Berufung auf eine Erklärung des deutschen Wirtschaftsministeriums.

Die Gesamtkosten der Terminals, auch Floating Storage and Regasification Units (FSRUs) genannt, werden nun auf etwa 6,56 Milliarden Euro geschätzt, mehr als das Doppelte des ursprünglichen Budgets von 2,94 Milliarden Euro.

In ausführlichen Beratungen mit zahlreichen Stakeholdern wurden weitere Kosten ermittelt und erste Prognosen konkretisiert“, teilte das Ministerium der Nachrichtenagentur in einer Erklärung mit und stellte fest, dass die Änderung der Kosten auf zusätzliche Betriebskosten und Infrastruktur zurückzuführen sei, die gebaut werden müsse. Nach Angaben des Ministeriums hat der parlamentarische Haushaltsausschuss der Erhöhung der Mittel für die Terminals bereits zugestimmt.

Letzte Woche hat Deutschland den Bau seines ersten schwimmenden FSRU im Nordseehafen Wilhelmshaven abgeschlossen. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck sagte damals, Wilhelmshaven werde bis Jahresende in Betrieb gehen, ebenso das zweite Terminal im Brunsbütteler Nordseehafen. Ähnliche Projekte in Stade und Lubmin sollen voraussichtlich Ende 2023 in Betrieb gehen, ebenso das zweite FSRU in Wilhelmshaven. Jeder Standort verfügt über eine geplante Regasifizierungskapazität von fünf Milliarden Kubikmetern LNG pro Jahr.

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Insgesamt sollen die fünf deutschen FSRU ein Drittel des jährlichen Gasbedarfs des Landes decken, basierend auf dem Niveau von 2021. Angesichts des Rückgangs der Gasflüsse aus Russland sowohl aufgrund von Sanktionen im Zusammenhang mit der Ukraine als auch der verdächtigen Explosion an der Nord Stream-Pipeline im September, die eine wichtige Route für russisches Gas in die EU unterbrach, setzt Berlin große Hoffnungen in das Projekt.

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