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CDU-General Czaja im „Frühstart“: „Lindner ist der große Inflationsgewinner“

CDU-General Czaja im „Frühstart“
„Lindner ist der große Inflationsgewinner“

Infolge der Inflation kassiert der Staat massiv mehr Steuern. Höchste Zeit, das Geld an die Bürger weiterzugeben, fordert CDU-Generalsekretär Czaja gegenüber ntv. Die Energiepreisstützung für den Winter kommt zu spät, zu wenig und zu wenig zielgerichtet.

CDU-Generalsekretär Mario Czaja hält die von der Bundesregierung geplanten Energiepreissenkungen für unzureichend und fordert daher den Bundesfinanzminister auf, die hohen Steuereinnahmen an die Bürger zurückzugeben. „Christian Lindner ist der große Gewinner der Inflation“, sagt Czaja in der ntv-Sendung „Frühstart“. „Dieser Finanzminister hat viel Geld, um Maßnahmen umzusetzen. Aber er muss sich jetzt Maßnahmen einfallen lassen und darf das Geld nicht nur ins Schaufenster legen.“

Lindner habe mehr Schulden gemacht als jeder andere Finanzminister, kritisiert Czaja. „Dass ein FDP-Finanzminister so viele Schulden im Keller hat, aber keine Maßnahmen umsetzt, ist keine gute Entwicklung in Deutschland.“

Czaja kritisiert das Gießkannenprinzip

Von der geplanten Gaspreisbremse hält der CDU-Politiker nicht viel, vor allem, weil sie zu spät kommt. „Dass die Maßnahme erst im Frühjahr kommt, zeigt, dass die Bundesregierung noch Nachholbedarf hat.“ Auch die Soforthilfe im Dezember würde nicht viel zur Überbrückung beitragen, betont Czaja: „Das reicht nicht. Wir haben sechs Wintermonate und brauchen im Dezember noch viel mehr Hilfe.“

Die Bundesregierung hat vielerorts bereits nutzlose Maßnahmen ergriffen und zu viel Geld ausgezahlt. Der CDU-Generalsekretär hebt den Spritrabatt, das 9-Euro-Ticket und die Energie-Flatrate hervor. Diese Maßnahmen hätten viel Geld verschlungen, aber keine großen Auswirkungen gehabt. Dass Gutverdiener wie er die 300-Euro-Energie-Flatrate bekommen, macht keinen Sinn. Stattdessen hätte der Staat Geringverdiener gezielt unterstützen sollen: „Es ist sinnvoller, gezielt zu entlasten, aber die Menschen arbeiten oft mit der Gießkanne“, kritisiert Czaja.