Wirtschaftsnachrichten

Carbon-Capture-Projekte nehmen Fahrt auf. So verstauen sie das Treibhausgas.

Fünfundsechzig Kilometer vor der norwegischen Küstenstadt Bergen bohrt sich ein Bohrgerät durch Schlamm- und Gesteinsschichten unter der Nordsee. Die Energiefirmen hinter der Bohrinsel schürfen nicht nach Öl oder Gas. Sie suchen nach einem Ort, an dem riesige Mengen der Treibhausgase gelagert werden können, die von Industrieanlagen in ganz Europa ausgestoßen werden.

Das Northern Lights-Projekt – ein 2,6-Milliarden-Dollar-Joint-Venture von Shell-PLCTotalEnergies SE, Equinor ASA und die norwegische Regierung – ist eine von fast 200 Kohlenstoffbindungsprojekte, die derzeit auf der ganzen Welt in Betrieb oder in der Entwicklung sind, so das Global CCS Institute, ein Think Tank, der die Kohlenstoffbindung fördert. Nach seiner Fertigstellung im Jahr 2024 wird Northern Lights die weltweit größte Anstrengung sein, Kohlendioxid unterirdisch zu binden oder zu speichern.

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