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BVB in der Einzelkritik


Borussia Dortmund hat Tabellenführer Bayer 04 Leverkusen ein hart erkämpftes Unentschieden (1:1). Die individuelle Kritik an der Borussia.

Den ersten vielversprechenden Angriff verwandelte der BVB in Leverkusen prompt in den Führungstreffer. Niclas Füllkrug hielt den Ball in der 5. Spielminute im Strafraum stark und passte ihn zum eingewechselten Julian Ryerson, der wiederum vor Lukas Hradecky cool blieb und zum 0:1 für die Gäste schoss.

Mit der Führung im Rücken beschränkte sich der BVB auf die Defensivarbeit und wartete auf Konter. Mit einer überragenden Defensivleistung hielt die Borussia den Tabellenführer lange Zeit auf Abstand und ließ gegen die ansonsten schwer zu verteidigenden Leverkusener nicht viel zu. Glück hatte der BVB, als der Ausgleich durch Florian Wirtz in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit aufgrund einer Abseitsstellung von Victor Boniface annulliert wurde.

Das Dortmunder Bollwerk hielt bis zur 79. Spielminute. Dann hatte der eingewechselte Patrik Schick einen starken Moment, nutzte die Lücke in der Dortmunder Kette aus und fand dann in der Mitte Boniface, der nur noch einschieben musste.

Insgesamt war Leverkusen dem Sieg näher und eine deutlich stärkere Mannschaft. Aufgrund einer bemerkenswerten Defensivleistung erspielte sich der BVB jedoch einen Punkt.

War besonders bei Flanken und Distanzschüssen gefordert und stand immer in der richtigen Position. Auch bei seinen Torschüssen nahm er sich bemerkenswert viel Zeit. Machtlos, als Bonifatius ein Gegentor kassiert.

8/10

Unglaublich aktiv auf der rechten Seite. Trotz der schwierigen Aufgabe, Frimpong zu bewachen, gelang es ihm immer wieder, in die Offensive zurückzukehren. Erzielte nach geschicktem Lauf in den Strafraum die zwischenzeitliche Führung für den BVB. Ansonsten extrem griffig im Zweikampf und sehr laufstark. Gute Partie.

8/10

Scheint nicht immer völlig stabil zu sein. Hat im Vorfeld des Spiels ein paar einfache Fehler gemacht und zu viele Bälle verloren. Musste nach etwa einer Stunde ausgetauscht werden.

5/10

Konnte an seine unglaubliche Leistung gegen Mailand anknüpfen und spielte auch gegen Leverkusen ein überragend gutes Spiel. Unglaublich zweikampfstark und clever in der Frontverteidigung. Bonifatius ließ kaum Luft zum Atmen und war maßgeblich an der Organisation der BVB-Abwehr beteiligt. Wieder bestes Dortmund.

9/10

Er genoss aggressives Tackling und stand oft auf der rechten Abwehrseite zur Verfügung. Aber es fehlten offensive Impulse. Beim vermeintlichen 1:1 kurz vor der Halbzeit, das wegen einer Abseitsstellung gekippt wurde, verlor er Florian Wirtz fahrlässig aus den Augen.

6/10

Er übernahm die Bewachung von Florian Wirtz und ließ den Leverkusener Ausnahmespieler kaum zur Entfaltung kommen. Gewohnt gallig und griffig in den Zweikämpfen und defensiv mit einer extrem starken Leistung. Allerdings war er mit dem Ball am Fuß oft überfordert, was zu einigen kniffligen Situationen führte. Aufgrund seiner Defensivleistung zeigte er insgesamt dennoch ein sehr gutes Spiel.

8/10

Offensiv entwickelte er sich kaum weiter, da ihn seine Aufgaben in der Arbeit gegen den Ball völlig in Anspruch nahmen. Er stand oft so tief, dass er als dritter Innenverteidiger fungierte. Aber er passte in seine Rolle und spielte defensiv ein sehr gutes Spiel. Bei den wenigen Möglichkeiten mit dem Ball am Fuß reichte es nicht.

7/10

Ungewöhnlich schwaches Spiel des Dortmunder Spielmachers. Er arbeitete hart gegen den Ball, wusste aber kaum, was er mit dem Ball anfangen sollte. Spielte viele untypische Fehlpässe und machte einfache Stockfehler. Er hat deutlich bessere Spiele gemacht, aber er hat sich zumindest in den Dienst der Mannschaft gestellt.

5/10

Ich hatte kaum eine Chance, etwas anzustoßen. War aber am Führungstreffer der Dortmunder beteiligt. Sonst kaum sichtbar. Sammelte seine Highlights wie viele seiner Kollegen mit einigen guten Ballgewinnen im Defensivbereich.

6/10

Konnte seine Geschwindigkeit nicht allzu oft nutzen und war als zweiter Gegner von Frimpong im eigenen Strafraum besonders gefordert. Initiierte den Führungstreffer der Dortmunder, zeigte ansonsten aber Defizite in der Entscheidungsfindung. Insgesamt eine tolle Leistung.

5/10

Hat den Führungstreffer der Dortmunder hervorragend vorbereitet, indem er den Ball im Strafraum sicherte und ihn dann geschickt zu Ryerson weiterspielte. Danach war ich erschöpft und musste viel laufen. Bekam nicht viele Bälle und beanspruchte teilweise die Spielgeräte auf Höhe des Mittelkreises. Aber mit dem Ball am Fuß hat er zu viele technische Fehler gemacht. Hatte kurz vor Schluss den Siegtreffer auf dem Kopf, verfehlte das Tor aber knapp. Bekommt eine gute Note, vor allem wegen seiner hervorragenden Torvorlage.

7/10

Ersatz:

Kam für den verletzten Schlotterbeck ins Spiel und gab damit in dieser Saison sein Pflichtspieldebüt für die erste Mannschaft. Gewann viele Duelle und beeindruckte mit seiner Entschlossenheit und Intensität. Leitete mit einem langen Ball von Füllkrug kurz vor dem Schlusspfiff die große Chance ein. Starkes Bewerbungsschreiben für einen möglichen neuen Arbeitgeber im Winter.

7/10

Den ein oder anderen Konter konnte er mit seiner Schnelligkeit noch durchziehen, traf dann aber meist die falsche Entscheidung. Gewann einige Duelle und leistete einen guten Beitrag. Mit dem Ball am Fuß allerdings viel zu wenig für einen echten Spitzenspieler.

5/10

Kam nach langer Zeit wieder ins Spiel und sicherte in den Schlussminuten den Punkt. In der 94. Minute brachte er eine scharfe Flanke, die Füllkrug beinahe zum Sieg verwerten konnte.

Ohne Bewertung

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