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Bundesweit Glatteisgefahr – Schneefall im Süden


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Von: Magdalena Fürthauer

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Während am Mittwoch in ganz Deutschland Glatteisgefahr droht, zieht der Winter nach Süden. Vor allem in den Alpen ist mit dauerhaftem Schneefall zu rechnen.

München – Der Winter hat lange auf sich warten lassen. Vor allem zu Jahresbeginn ächzten die Skigebiete im Süden Deutschlands unter eklatantem Schneemangel. Das ändert sich mit einer Kaltfront, die in Bayern einen Schneesturm auslösen könnte. Aber auch im Rest der Bundesrepublik wird Frau Holle in den nächsten Tagen aktiv sein.

Wetter in Deutschland: Bundesweite Glatteisgefahr – Schneefall im Süden

Am Mittwoch wird es kalt, weshalb die DWD warnt vor Glatteis und Frost in ganz Deutschland. Im Tagesverlauf kommt es von der Nordsee zu Niederschlägen, die sich allmählich von Nordwesten nach Südosten ausbreiten. Aufgrund der kalten Luft stromaufwärts besteht die Gefahr von Eisregen, lokal sind sogar Stürme möglich.

Im hessischen Taunus herrscht derzeit tiefster Winter. © IMAGO/Jan Eifert

In der Nacht auf Donnerstag schneit es auch in NRW, Niedersachsen und teilweise Mecklenburg, aber nicht zu viel. Es soll laut werden DWD nur eine „dünne Schneeschicht“ sein. Während es im Norden wieder wärmer wird, rollt das Wetter in Form einer Schneewalze Richtung Süden – bis zu 30 Zentimeter Neuschnee sind ab Donnerstag zu erwarten.

Deutschlandwetter: Wärmere Temperaturen im Norden – Schneefall im Süden

Auch Freitag und Samstag sollen laut Wetterdienst im Norden etwas freundlicher werden. Wolken und Nebel lockern stellenweise auf, die Temperaturen schwanken um 5 Grad plus. Im Süden Deutschlands schneit es derweil vermutlich – vor allem im Norden der Mittelgebirge und der Alpen. Außer im Süden Bayerns ist nicht mit großen Schneemengen zu rechnen.

  • Mittwoch, 25. Januar: Niedrige Temperaturen in ganz Deutschland, der DWD warnt vor Glatteis und Frost.
  • Donnerstag, 26. Januar: Niederschlag breitet sich von Nordwesten nach Südosten aus. Leichter Schneefall über NRW, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern.
  • Freitag, 27. Januar: Im Norden wird es mit rund fünf Grad plus wärmer, die Wolken lockern stellenweise auf. Schneefall im Süden.
  • Samstag, 28. Januar: Von den Mittelgebirgen aus setzt sich der Schneefall in Richtung Süden fort und lässt in der Nacht zum Sonntag allmählich nach.

Am Sonntag wird sich das Wetter wohl bessern, es wird lautstark aufklaren DWD In ganz Deutschland hält sich stellenweise nur der tiefe Nebel. Leichte Plusgrade dringen wohl von Norden nach Süden vor.

Wintereinbruch in Deutschland: Ab nächster Woche anhaltender Schneefall in den Alpen

Große Schneemengen, wie sie Südösterreich in den letzten Tagen ins Winterchaos gestürzt haben, sind in Deutschland also nicht zu erwarten. Doch Anfang nächster Woche zeigt sich das Wetter in Deutschland wieder von seiner rauen Seite, heißt es Deutscher Wetterdienst In den Alpen setzt kontinuierlicher Schneefall ein. Die Schneegrenze liegt zwischen 400 und 600 Metern.

Im Norden wird es mit bis zu 8 Grad plus in Ostfriesland etwas wärmer, doch windige Schauer und böige Winde an der Nordsee machen den Winter nicht gemütlicher. Aber nicht nur in Deutschland, sondern auch in Ferienorten wie Mallorca naht der Winter. (mef)