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Deutschland Nachrichten

Bundesgesundheitsministerium unterzeichnet Charta der Vielfalt


Im Rahmen der Veranstaltung diskutierten die Parlamentarische Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz und Staatsministerin Aydan Özoğuz mit Akteuren des Gesundheitswesens und Migrantenorganisationen darüber, wie sich die Gesundheits- und Pflegeversorgung an eine sprachlich, kulturell und religiös vielfältige Gesellschaft anpassen muss.

Sorgen Sie für eine gute Gesundheitsversorgung

Mit zahlreichen Maßnahmen trägt das Bundesministerium für Gesundheit dazu bei, den Zugang zu guter Gesundheitsversorgung für Migrantinnen und Migranten zu sichern und weiter zu verbessern.

Angesichts der steigenden Zahl älterer Migranten und Pflegebedürftiger sollten die Informationen über Pflegedienste und der Zugang zu diesen Diensten verbessert werden. Ein Modellprojekt und eine Veranstaltung mit Migrantenverbänden sollen die Beratung von Pflegebedürftigen mit Migrationshintergrund und ihren Angehörigen im Rahmen von Pflegestützpunkten verbessern.

Gemeinsam mit dem türkischen Gesundheitsministerium findet im Mai 2015 in Berlin eine Konferenz mit Experten beider Länder zur medizinischen und pflegerischen Versorgung türkischstämmiger Menschen in Deutschland statt. Teilnehmen werden die Gesundheitsminister beider Länder, Hermann Gröhe und Mehmet Müezzinoglu.

Auch die interkulturelle Öffnung von Krankenhäusern ist Thema des Schwerpunktjahres Gesundheit. Ein Symposium mit dem kommunalen Krankenhausträger Vivantes in Berlin und der Staatsministerin Aydan Özoguz soll Erfahrungen austauschen und Anregungen für die interkulturelle Öffnung von Pflegeeinrichtungen generieren.

Mit dem Ziel, Präventionsangebote noch migrationssensibler als bisher zu gestalten, sieht das Präventionsgesetz eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit Migrantenorganisationen im Rahmen von Präventionsforen vor.

Um die Datenlage zu verbessern, führt das Robert Koch-Institut eine Befragung zum Gesundheitszustand von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund durch. Dies ermöglicht gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheit.

Auch die Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen soll verbessert werden. Gemeinsam mit den zuständigen Bundesländern wird derzeit ein Vorschlag erarbeitet, der es allen Bundesländern ermöglicht, eine Gesundheitskarte für Asylbewerber einzuführen.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung veröffentlicht bereits in vielen Sprachen Informationen zu Gesundheitsthemen. Ein neues Gesundheitsportal Migration und Gesundheit soll nun Informationsmaterial zur medizinischen Versorgung von Flüchtlingen und Asylsuchenden sowie gesundheitsbezogene Informationen zu Migrations- und Integrationsthemen bündeln. Zu den Initiativen der Bundeszentrale im Jahr 2015 gehört auch die Entwicklung von Fortbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen für Helfer und Betreuer von Asylbewerbern.

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