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Bilanz von der WM 1986 wackelt: Valencia berauscht Ecuador – und sorgt für Sorgen

Die Bilanz der WM 1986 wackelt
Valencia berauscht Ecuador – und sorgt für Besorgnis

Eusebio erzielte sechs WM-Tore in Folge für Portugal, Paolo Rossi für Italien, Oleg Salenko für Russland – und nun in Katar auch noch Enner Valencia. Allerdings humpelte der ecuadorianische Stürmer auch zweimal vom Feld. Der Bundestrainer macht ein Geheimnis aus seinem Zustand.

Énner Valencia – wer sonst? Es ist fast so, als könnte nur der 33-jährige Fenerbahçe-Stürmer für Ecuador WM-Tore schießen. 16 Jahre ist es her, dass wieder ein Spieler bei einer WM für die Südamerikaner getroffen hat. Alle drei Tore in Brasilien erzielte Valencia 2014 bei der letzten WM-Teilnahme des Fußballzwergs, in Katar traf der Routinier ebenfalls dreimal.

„Es ist einfach toll. Ich genieße es sehr“, sagte Valencia nach der 1:1 (0:1)-Niederlage gegen die Niederlande. Der Angreifer ging in die WM-Geschichtsbücher ein. Es gab drei frühere Spieler, die bei einem Weltturnier ebenfalls sechs Tore in Folge für ihr Land erzielt hatten: Eusebio für Portugal im Jahr 1966, der Italiener Paolo Rossi im Jahr 1982 und der Russe Oleg Salenko im Jahr 1994.

Diesen Rekord kann Valencia nun allein im letzten Gruppenspiel gegen Senegal am Dienstag holen. „Valencia arbeitet so hart und wir sind so glücklich, einen solchen Kapitän zu haben“, sagte Ecuadors Trainer Gustavo Alfaro.

Erstmals seit 16 Jahren wieder im Achtelfinale?

Wie schon nach seinem Doppelpack im Auftaktspiel gegen WM-Gastgeber Katar (2:0) wurde Valencia gegen die Niederländer ausgewechselt. Und genau wie nach dem Spiel gegen Katar wird Ecuador auch diesmal ein Geheimnis darüber bewahren, ob Valencia im nächsten Spiel spielen kann. „So schlimm wird es nicht“, sagte Teamkollege Robert Arboleda. „Ihm geht es gut. Er hat einen Schlag abbekommen, aber nicht mehr.“

Tatsächlich hat Valencia vor seiner Auswechslung in der Schlussphase am Freitag eine kleine Show geboten, um Zeit zu gewinnen. Der Fenerbahçe-Star lässt es sich nicht nehmen, in der kommenden Woche WM-Geschichte weiterzuschreiben. Zumal nach den bisher überzeugenden Leistungen die Chancen für La Tri gut stehen, erstmals seit 2006 wieder das WM-Achtelfinale zu erreichen. Alles entscheidet sich gegen Senegal. Alfaro sprach von einem „Kampf“, der noch intensiver werden würde.

Valencia hat dann die Möglichkeit, auch einen weiteren Rekord zu verbessern. Nur einmal hat eine Nation mit nur einem Torschützen mehr Tore im Turnier erzielt: 1986 Italien mit vier Treffern von Alessandro Altobelli – und natürlich einem weiteren Eigentor.

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