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Bewilligung nach fünf Jahren möglich: Kabinett beschließt niedrigere Hürden für die Einbürgerung

Bestehen nach fünf Jahren möglich
Kabinett beschließt niedrigere Hürden für die Einbürgerung

Wer Deutscher werden will, muss sich weiterhin den Werten einer freiheitlichen Gesellschaft verpflichten. Aber insgesamt soll die Einbürgerung erleichtert werden. Die Bundesregierung verabschiedet ein entsprechendes Gesetz, das nun in den Bundestag kommt.

Wer gut integriert ist, soll in Zukunft leichter einen deutschen Pass bekommen können. Das Kabinett stimmte einem Gesetz der SPD-Innenministerin Nancy Faeser zu, das nicht nur die Anforderungen senkt, sondern auch mehrere Staatsangehörigkeiten zulässt. Für die Einbürgerung gelten jedoch weiterhin die Bedingungen der wirtschaftlichen und demokratischen Integration.

Mit der Reform will die Bundesregierung Deutschland unter anderem für Fachkräfte attraktiver machen. Gleichzeitig soll es Anreize geben, in diesem Land besser Fuß zu fassen und sich in der Gesellschaft einzuleben. Grundsätzlich soll die Beantragung eines deutschen Passes nach fünfjährigem Aufenthalt möglich sein.

Wer sich einbürgern lassen will, muss sich zugleich den Werten einer freiheitlichen Gesellschaft verpflichten. Personen, die Straftaten mit antisemitischen oder rassistischen Motiven begangen haben, sind daher ausdrücklich ausgeschlossen. Voraussetzung sollte auch sein, dass Sie Ihren Lebensunterhalt grundsätzlich ohne Sozialleistungen bestreiten können. Nach der Entscheidung im Kabinett wird der Gesetzentwurf an den Bundestag weitergeleitet. Es kann nur in Kraft treten, wenn das Parlament ihm zustimmt.


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