Jannah Theme License is not validated, Go to the theme options page to validate the license, You need a single license for each domain name.

Berlin besiegt Wetzlar: Lindberg kommt beim Füchse-Sieg einer unglaublichen Marke sehr nahe

Berlin erobert Wetzlar
Lindberg kommt mit dem Sieg der Füchse einer unglaublichen Marke sehr nahe

In wenigen Tagen wird Hans Lindberg in der Handball-Bundesliga als erster Spieler überhaupt eine Schallmauer durchbrechen: Der Däne von den Füchsen Berlin steht kurz vor seinem 3.000sten Bundesliga-Tor. In Wetzlar reicht es zwar nicht ganz, aber seine Mannschaft erobert sich trotzdem die Tabellenspitze zurück.

Die Füchse Berlin haben zumindest vorübergehend die Tabellenspitze der Handball-Bundesliga übernommen. Die Hauptstädter siegten am Freitagabend bei der HSG Wetzlar mit 36:30 (18:15). Allerdings kann der SC Magdeburg am Sonntag wieder an ihnen vorbeiziehen. Bester Berliner Werfer war Mathias Gidsel mit acht Toren. Hans Lindberg kam um fünf. Damit sind dem Dänen nur noch zwei Tore davon entfernt, als erster Spieler die 3.000er-Marke in der ewigen Torschützenliste zu knacken. Mit seinem 2.906. Tor übernahm der 42-jährige Rechtsaußen im Mai die Führung in der ewigen Torschützenliste der Bundesliga vom Südkoreaner Kyung-Shin Yoon.

Trainer Jaron Siewert musste kurzzeitig auf Rückraumspieler Matthes Langhoff verzichten, der sich am Dienstag in Chambéry am Knöchel verletzte und daher vorerst ausfallen wird. Die Berliner kamen trotzdem gut ins Spiel, standen kompakt in der Abwehr und ließen nur wenig zu. Den ersten Treffer erzielte Wetzlar erst nach mehr als fünf Minuten, als die Füchse bereits mit 5:0 führten.

Doch dann riss der Faden. Zu viele Fehlwürfe und Ballverluste sowie eine zunehmend löchrige Abwehr brachten die Gastgeber wieder ins Spiel. Nach 18 Minuten war der Vorsprung fast verspielt (11:10). Es war Keeper Dejan Milosavljev zu verdanken, dass sie ihren Vorsprung zur Halbzeit halten konnten.

Allerdings kamen die Berliner konzentrierter aus der Kabine und bauten ihren Vorsprung nach 39 Minuten auf sieben Tore aus (25:18). Wetzlar wehrte sich mit viel Körperlichkeit. In der 48. Minute sah Rasmus Meyer Ejlersen nach einem schweren Foul an Gidsel die Rote Karte. Die Füchse bauten ihren Vorsprung dann souverän bis ins Ziel aus.

Neuer Tabellendritter ist die SG Flensburg-Handewitt, die das Duell gegen die MT Melsungen mit 34:24 (18:14) gewann und an Nordhessen vorbeizog. Lasse Möller baute in der 44. Minute mit 26:19 den Vorsprung der SG erstmals auf sieben Tore aus. Die Vorentscheidung war gefallen und die Gastgeber bauten ihre beeindruckende Serie gegen Melsungen weiter aus. Im 37. Duell beider Mannschaften war es der 31. Sieg der Norddeutschen.