Bericht: 30 Prozent der weltweiten Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien

Energie

Aktualisiert am 8. Mai 2024, 17:29 Uhr

Erneuerbare Energien wachsen weltweit weiter, insbesondere die Stromerzeugung aus Solar- und Windkraft. Allerdings könnte die Wasserkraft im Jahr 2023 nicht so viel erzeugen wie geplant – mit Folgen.

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Laut einer Analyse wurde im vergangenen Jahr fast ein Drittel der weltweiten Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien erzeugt. Das Wachstum bei Solar- und Windkraft habe 2023 erstmals die 30-Prozent-Marke überschritten, heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht der Denkfabrik Ember. Seit dem Jahr 2000 ist der Anteil der erneuerbaren Energien von 19 Prozent gestiegen, vor allem durch immer mehr Wind- und Solarenergie. Lag ihr Anteil an der weltweiten Stromerzeugung im Jahr 2000 noch bei 0,2 Prozent, wurde im Jahr 2023 ein Spitzenwert von 13,4 Prozent erreicht, wie die Autoren schreiben. Eine weitere erneuerbare Energiequelle ist beispielsweise Wasserkraft.

Solar boomt, Wasserkraft ist Mangelware

Auch die Solarenergie wuchs den Angaben zufolge im vergangenen Jahr am stärksten. Allerdings sank die Stromerzeugung aus Wasserkraft unter anderem aufgrund von Dürren in China auf den tiefsten Stand seit fünf Jahren. Den Autoren zufolge wurde dieses Defizit durch eine Steigerung der Kohleverstromung ausgeglichen – was wiederum zu einem Anstieg der weltweiten Emissionen aus dem Stromsektor um ein Prozent führte. Die Kohleverstromung wurde vor allem in vier Ländern erhöht, die stark von Dürren betroffen waren: China, Indien, Vietnam und Mexiko.

Für ihre Analyse nutzten die Experten verschiedene Daten zur Bruttostromerzeugung, etwa vom EU-Statistikamt Eurostat oder der Energy Information Administration (EIA). (dpa/fah)


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