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Bankrotte Krypto-Börse: FTX-Gründer auf Bahamas festgenommen


Krypto-Börse gebrochen
FTX-Gründer auf den Bahamas festgenommen

Die Krypto-Börse FTX ist vor rund drei Wochen nach enormen Mittelabflüssen innerhalb weniger Tage eingebrochen. Foto

© Andre M. Chang/ZUMA Press Wire/dpa

Auf Ersuchen der US-Regierung haben die bahamaischen Behörden Sam Bankman-Fried festgenommen. Welche Vorwürfe die Anklage enthält, ist noch unklar.

Der Gründer der bankrotten Krypto-Börse FTX, Sam Bankman-Fried, ist nach dem spektakulären Zusammenbruch seines Firmenimperiums auf den Bahamas festgenommen worden.

„Heute Abend haben die bahamaischen Behörden Samuel Bankman-Fried auf Ersuchen der US-Regierung festgenommen, basierend auf einer versiegelten Anklageschrift, die vom US-Staatsanwalt für den südlichen Bezirk von New York eingereicht wurde“, sagte US-Staatsanwalt Damian Williams. „Wir erwarten, morgen früh die Entsiegelung der Anklageschrift zu beantragen und werden zu diesem Zeitpunkt mehr dazu zu sagen haben.“

FTX – einer der größten Handelsplätze für Kryptowährungen – kollabierte vor etwa drei Wochen nach enormen Mittelabflüssen innerhalb weniger Tage. Milliarden an Kundengeldern konnten nicht ausgezahlt werden. Bankman-Fried, der in der Kryptobranche oft nur SBF genannt wird, gab am 11. November seinen Rücktritt bekannt und meldete für den Konzern im US-Bundesstaat Delaware Insolvenz an. In den USA laufen Ermittlungen und Sammelklagen gegen Bankman-Fried. Er behauptet, dass FTX genug Geld hat, um Kunden dort auszuzahlen.

dpa