Jannah Theme License is not validated, Go to the theme options page to validate the license, You need a single license for each domain name.
Deutschland Nachrichten

Auf Vorschlag von Scholz: G7-Staaten gründen „Climate Club“.

Auf Anregung von Scholz
G7-Staaten gründen „Climate Club“.

Die Idee kam von Bundeskanzler Scholz, jetzt wird sie Wirklichkeit. Damit ambitionierte Umweltstandards nicht zu wirtschaftlichen Nachteilen führen, hat die G7 einen „Climate Club“ gegründet. Allerdings muss es erst einmal ohne China und Indien funktionieren.

Auf Anregung von Bundeskanzler Olaf Scholz haben die G7-Staats- und Regierungschefs einen „Climate Club“ gegründet, in dem sich Länder mit besonders ehrgeizigen Zielen im Kampf gegen die Erderwärmung zusammenschließen sollen. Die Gruppe der großen Industrieländer (G7) habe sich bei einer Videokonferenz „auf ein erstes Statut“ geeinigt, erklärte der SPD-Politiker. „So haben wir den Klimaclub gefunden.“ Es soll für andere Länder offen sein und „global breit unterstützt werden“.

Die Weltklimakonferenz in Sharm el-Sheikh im November habe gezeigt, dass viele Partner sehr interessiert an dem Projekt seien, sagte Scholz nach der Videokonferenz mit den G7-Partnern. Bis zur nächsten Klimakonferenz in den Vereinigten Arabischen Emiraten Ende 2023 sollen dem Club „weitere wichtige Länder“ angehören. Zur Mitgliedschaft von großen Emittenten wie China und Indien sagte Scholz: „Wir würden uns wünschen, dass sich mehrere Länder beteiligen, auch solche, die zu den Hauptemittenten gehören und nicht zur Gruppe der G7-Staaten gehören exklusiven Club überhaupt“.

Scholz schlug den „Climate Club“ zu Beginn der deutschen G7-Präsidentschaft in diesem Jahr vor. Es soll die schnelle Umsetzung des Pariser Klimaabkommens unterstützen und insbesondere die Reduzierung von Emissionen im Industriesektor vorantreiben. Gleichzeitig soll verhindert werden, dass Unternehmen aus Ländern, die sich ambitionierte Klimaschutzziele setzen, unlautere Konkurrenz aus Ländern mit niedrigen Umweltstandards erhalten oder Produktionsstätten in diese Länder verlagern.

OECD richtet Interimssekretariat ein

„Wir wollen klimafreundliche Rohstoffe wie Grünstahl schneller auf den Markt bringen und ihre Chancen international verbessern“, erklärte Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck. Der Klub soll auch andere Länder bei der notwendigen Veränderung unterstützen. Die G7 hat die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und die Internationale Energieagentur (IEA) gebeten, ein Interimssekretariat für den Klimaclub einzurichten.

Die Idee des Klimaclubs geht auf den US-Wirtschaftsnobelpreisträger William Nordhaus zurück. 2015 argumentierte er in einem Artikel mit dem Titel „Climate Clubs: Overcoming free-riding in International Climate Policy“, dass koordinierte Handelssanktionen in Form von Schutzzöllen ein wirksames Instrument sein könnten, um Klimaziele international durchzusetzen.

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"