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Deutschland Nachrichten

Angriff auf US-Kapitol 2021: Untersuchungsausschuss ruft Trump vor

Angriff auf das US-Kapitol 2021
Untersuchungskommission lädt Trump vor

Vor eineinhalb Jahren stürmten Trump-Anhänger das US-Kapitol. Der frühere US-Präsident wird nun unter Eid vorgeladen. Diese soll im November stattfinden. Ob Trump sich daran halten wird, ist fraglich. Denn anstehende Wahlen könnten die Karten wieder zu seinen Gunsten wenden.

Wie angekündigt, hat der parlamentarische Untersuchungsausschuss zum Sturm auf das US-Kapitol Ex-Präsident Donald Trump vorgeladen. In einem kürzlich veröffentlichten Schreiben fordert das Gremium den Republikaner auf, etwa ab dem 14. November unter Eid auszusagen. Trump soll demnach die geforderten Unterlagen bis zum 4. November vorlegen.

Der neunköpfige Untersuchungsausschuss des Repräsentantenhauses stimmte vergangene Woche einstimmig für eine Vorladung Trumps. Trump müsse für seine Taten „dem amerikanischen Volk gegenüber rechenschaftspflichtig“ sein, sagte der damalige Ausschussvorsitzende Bennie Thompson von der Demokratischen Partei. Trump, der mit einer weiteren Präsidentschaftskandidatur im Jahr 2024 liebäugelt, hat sich noch nicht zu seiner Aussagebereitschaft geäußert.

Eine Aussage gilt jedoch allgemein als höchst unwahrscheinlich – zumal dem Untersuchungsausschuss die Zeit davonläuft: Die Demokraten von Präsident Joe Biden dürften bei den Kongresswahlen am 8. November ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus an Trumps Republikaner verlieren. Diese sollen den Untersuchungsausschuss zu Beginn des neuen Parlamentsjahres im Januar zügig auflösen.

Fünf Menschen starben bei dem Sturm

Hunderte radikale Trump-Anhänger stürmten am 6. Januar 2021 das Kapitol, als dort Bidens Sieg bei der Präsidentschaftswahl endgültig bestätigt werden sollte. In den Wochen zuvor hatte Trump die falsche Behauptung verbreitet, er habe die Wahl tatsächlich gewonnen und sei durch massiven Wahlbetrug einer zweiten Amtszeit beraubt worden. In einer Rede unmittelbar vor der Erstürmung des Kapitols rief er seine Anhänger auf, „was auch immer zum Teufel“ zu kämpfen.

Der Sturm auf das Kapitol mit fünf Toten und rund 140 verletzten Polizisten hat weltweit für Entsetzen gesorgt und gilt als schwarzer Tag in der Geschichte der US-Demokratie.

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