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8. November als Sprungbrett: Berater: Trump will seine Kandidatur so schnell wie möglich bekannt geben

8. November als Sprungbrett
Berater: Trump will seine Kandidatur in naher Zukunft bekannt geben

Trump liebäugelt schon lange mit einer weiteren Präsidentschaftskandidatur. Jetzt ist wieder der Moment gekommen, in dem er über seine Berater damit flirtet. Nach den wichtigen Kongresswahlen nächste Woche könnte es diesmal aber wirklich soweit sein.

Den erwarteten Rückenwind für die Republikaner bei den Kongresswahlen könnte Donald Trump nach ihm nahestehenden Quellen nutzen wollen, um seine Kandidatur bei der Wahl des nächsten US-Präsidenten anzukündigen. Das sagten drei Berater des ehemaligen Präsidenten der Nachrichtenagentur Reuters. Mit der Bekanntgabe seiner Kandidatur in den kommenden Wochen könne er auch potenzielle Konkurrenten seiner Partei ausbremsen, sagten die Berater.

Allerdings hielten sie es auch für möglich, dass Trump die Entscheidung über eine Bewerbung für das Weiße Haus verzögern könnte. Trump selbst konnte sich zunächst nicht dazu äußern.

Eine mit Trumps Plänen vertraute Person sagte, der Ex-Präsident plane, seinen Wiederwahlkampf kurz nach den Kongresswahlen am kommenden Dienstag anzukündigen. Trump sah sich nach potenziellen Mitarbeitern um. Die Person sagte, sie sei von Trumps Team kontaktiert worden, um ihr Interesse an einer Zusammenarbeit zu erkunden.

Umfragen zufolge dürften die Republikaner die Kontrolle über das US-Repräsentantenhaus und die Kontrolle über den Senat erlangen. Gesetzesvorhaben des demokratischen Präsidenten Joe Biden könnten dann für die nächsten zwei Jahre blockiert werden. Seit seinem Ausscheiden aus dem Amt hat Trump bei Kundgebungen immer wieder mit einer erneuten Kandidatur geliebäugelt. „Ich denke, Trump wird 2024 kandidieren“, sagte einer von Trumps Beratern. Eine andere Person mit Verbindungen zu Trump sagte: „Er wird wollen, dass die Spekulationen monatelang weitergehen.“